Hallo zusammen,
ich möchte euch hier mein aktuelles Projekt Reallife RP vorstellen.
Reallife RP ist ein Roleplay-Projekt für Arma Reforger, das sich aktuell im Aufbau befindet. Mir geht es dabei nicht darum, einfach irgendeinen Life-Server schnell zusammenzuklicken und ein paar bekannte Systeme reinzuwerfen. Ich möchte ein Projekt entwickeln, dass technisch sauber steht, langfristig erweitert werden kann und im besten Fall wieder dieses klassische Life-Gefühl erzeugt, dass viele aus Arma3 Altis Life usw kennen, aber eben passend für Reforger und die neue Enfusion Engine.
Der Server ist aktuell noch nicht live und steckt wirklich noch in den Kinderschuhen. Es handelt sich im Moment um ein Entwicklungsprojekt, bei dem bereits einige Grundsysteme funktionieren und getestet werden. Ich stelle das Ganze hier trotzdem schon vor, weil ich gerne früh Feedback einholen möchte, vor allem von Leuten, die selbst Server betreiben, entwickeln oder einfach ein gutes Auge für Roleplay-Konzepte haben um mir auch jetzt schon Meinungen anzuhören was absolut wichtig ist meiner Meinung nach.
Worum geht es bei Reallife RP?
Reallife RP soll ein deutschsprachiges Life-RP-Projekt werden, das klassische Elemente aus Altis Life mit moderneren RP-Ideen verbindet. Dazu kommen später auch Sandbox und leichte Survival Elemente hinzu, wie man sie eher von früher aus Epoch oder Exile kennt.
Der Fokus liegt auf einer lebendigen Insel, auf der Spieler nicht nur „Geld farmen“, sondern wirklich Rollen ausfüllen können. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, ADAC/Pannendienst, legale Jobs, illegale Wege, Unternehmen, Justiz, Fahrzeuge, Housing und eine nachvollziehbare Wirtschaft sollen am Ende nicht nur wie bei jedem anderen Projekt am Ende vorhanden sein, sondern auch ineinandergreifen und die Grundlage für weitere, neuere Möglichkeiten sein.
Ein wichtiger Punkt für mich ist: Die Systeme sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch serverseitig sauber laufen. Geld, Fahrzeuge, Charakterdaten und andere wichtige Dinge sollen nicht einfach clientseitig manipulierbar sein. Deshalb baue ich viele Grundlagen direkt server-autoritativ auf, mit Validierung, Persistenz und Logs um alles auch für später genaustens nachzuvollziehen. Wir verwenden kein vorhandes Framework oder kein Fremdcode für irgendein Feature sondern wollen wenn möglich wirklich alles selber von Grundsatz her aufbauen und ausbauen
Was bisher umgesetzt ist seit offiziellem Projektstart (April 2026)
Aktuell gibt es bereits eine funktionierende Basis im Projekt:
- Profil-System für Spieler
- Banking und ATM-Menüs
- Einzahlungen, Auszahlungen und Überweisungen
- Kontoauszug mit Transaktionshistorie
- Paycheck-Grundlage
- Vehicle Shop
- Virtuelle Garage mit Fahrzeugbesitz
- Grundkonzept einer eigenen Karte und erste Umsetzungen daran.
Das klingt jetzt vielleicht erstmal nicht nach sehr viel, ich möchte aber nicht erst zehn Features draufsetzen und später merken, dass die Basis wackelt. Lieber wächst das Projekt langsamer, aber dafür nachvollziehbar.
Die Map: DACH Island 
Ein großer Teil des Projekts ist eine eigene Inselwelt. (Konzeptionsmap)
Geplant ist eine 17 km x 17 km große DACH-inspirierte Insel, also mit Einflüssen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es soll keine 1:1-Kopie einer echten Region werden, sondern eine glaubwürdige RP-Welt mit Städten, Dörfern, Industrie, Bergen, Seen, Häfen, Straßen, legalen Arbeitsorten und abgelegenen Bereichen für riskanteres RP.
Auf der Map sollen später unter anderem Plätze finden für:
- Stadtzentrum und Spawn-Bereich
- Polizeipräsidium
- Feuerwehrwache
- Krankenhaus
- Gericht/Justizbereich
- Banken und ATMs
- Werkstätten und ADAC/Pannendienst
- Farmen, Minen, Holz- und Industriegebiete
- Häfen und Lieferdepots
- illegale Verarbeitungsorte und Schmuggelrouten
- Wohngebiete und mögliche Business-Standorte
- Und noch vieles weiteres
Mir ist wichtig, dass die Welt nicht leer wirkt. Spieler sollen nicht nur von Punkt A nach Punkt B fahren, sondern unterwegs Orte sehen, an denen RP entstehen kann.
Kleine RP-Geschichte zur Insel
Spoiler anzeigen
Die Insel war lange ein ruhiger Ort. Keine perfekte Welt, aber ein Ort, an dem vieles noch überschaubar war. Die Menschen kannten sich, die Wirtschaft lief über Landwirtschaft, Handwerk, Tourismus, kleine Industriebetriebe und den Hafen. Wer arbeiten wollte, fand meistens etwas. Wer Ärger machte, war spätestens am nächsten Morgen Gesprächsthema im halben Ort.
Doch in den letzten Jahren hat sich die Insel verändert.
Nach mehreren wirtschaftlichen Krisen wurden alte Firmen verkauft, Lagerhallen geschlossen und ganze Industrieflächen sich selbst überlassen. Viele junge Leute sind weggezogen, kleinere Betriebe mussten aufgeben und einige Gemeinden haben angefangen, um jeden Investor zu kämpfen. Was nach außen wie ein normaler Strukturwandel aussah, hat im Hintergrund neue Lücken geschaffen.
Diese Lücken wurden schnell gefüllt.
Speditionen tauchten auf, die niemand so richtig kannte. Alte Werkshallen wurden wieder angemietet, obwohl dort offiziell kaum Produktion stattfand. In den Bergen wurden nachts Fahrzeuge gehört, wo eigentlich nur Forstwege liegen. Am Hafen verschwanden Container aus Papieren, bevor sie überhaupt jemand geöffnet hatte. Gleichzeitig stiegen die Preise, Jobs wurden unsicherer und für viele Bürger wurde die Frage immer dringlicher: ehrlich langsam vorankommen oder auf Abkürzungen hoffen?
Die Polizei steht seitdem unter Druck. Es geht nicht mehr nur um Verkehrskontrollen und kleinere Streitigkeiten. Plötzlich geht es um Schmuggel, illegale Verarbeitung, Überfälle, Korruption, Beweismittel und die Frage, wem man auf der Insel noch trauen kann. Jeder Einsatz kann Routine sein oder der Anfang einer größeren Geschichte.
Auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr sind stärker gefordert als früher. Verkehrsunfälle auf abgelegenen Landstraßen, Brände in verlassenen Industriegebieten, verletzte Arbeiter in Minen, Einsätze am Hafen, medizinische Notfälle in der Stadt und technische Hilfeleistungen nach riskanten Aktionen gehören immer häufiger zum Alltag. Wer dort arbeitet, ist nicht nur „zum Wiederbeleben“ da, sondern Teil des öffentlichen Lebens.
Für normale Bürger ist die Insel gleichzeitig Chance und Risiko. Man kann legal arbeiten, Ressourcen abbauen, Waren verarbeiten, ein Unternehmen gründen, Fahrzeuge kaufen, Kontakte knüpfen und sich langsam etwas aufbauen. Man kann sich aber auch in Kreise ziehen lassen, in denen Geld schneller fließt und Fragen seltener gestellt werden. Manche starten mit einem kleinen Job auf dem Feld und enden als Unternehmer. Andere beginnen mit einem Gefallen für einen Bekannten und stehen plötzlich vor Entscheidungen, die sie nicht mehr einfach rückgängig machen können.
Der ADAC/Pannendienst wird in dieser Welt mehr als nur ein Abschleppdienst. Er ist oft als Erster an Unfallstellen, holt liegengebliebene Fahrzeuge aus gefährlichen Gegenden, wird zu nächtlichen Bergstraßen gerufen oder steht zwischen Polizei, Feuerwehr, Zivilisten und Versicherungsfragen. Auch daraus kann RP entstehen, wenn ein Fahrzeug nicht einfach nur despawnt, sondern eine Geschichte mitbringt.
Und genau dort beginnt Reallife RP.
Die Insel ist kein fertiges Paradies und kein reines Kriegsgebiet. Sie ist ein Ort im Umbruch. Ein Ort, an dem jeder Charakter eine Rolle finden kann: als ehrlicher Arbeiter, Unternehmer, Polizist, Sanitäter, Feuerwehrmann, Mechaniker, Anwalt, Händler, Fahrer, Informant oder Krimineller. Nicht jede Geschichte muss groß anfangen. Manchmal reicht eine Kontrolle, ein Unfall, ein Auftrag, eine Lieferung oder ein Gespräch vor der Werkstatt, damit daraus etwas entsteht.
Reallife RP soll diese Geschichten ermöglichen. Nicht durch Zwang, sondern durch Systeme, Orte und Rollen, die miteinander reagieren. Die Insel soll sich so anfühlen, als hätte sie schon eine Vergangenheit und als würden die Spieler gemeinsam entscheiden, welche Zukunft daraus entsteht.
Was Reallife RP anders machen soll
Ich will nicht behaupten, dass hier alles komplett neu erfunden wird. Viele Grundideen kennt man aus anderen Life-Projekten. Der Unterschied soll eher darin liegen, wie konsequent die Systeme aufgebaut werden.
Mir sind vor allem diese Punkte wichtig:
- Wirtschaft soll nachvollziehbar sein, nicht nur Zahlen im HUD
- Fahrzeuge sollen Besitz und Verantwortung sein, nicht Wegwerfobjekte
- Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Pannendienst sollen echte Aufgaben bekommen
- illegale Routen sollen RP erzeugen, nicht nur Geld pro Minute
- legale Jobs sollen brauchbare Einstiege sein, nicht reine Anfängerbeschäftigung
- Charaktere sollen getrennt vom Account gespeichert werden und echte Lebenszyklen auf der Insel durchlaufen vom Neuankömmling bis zum Bürgermeister oder CEO eines Unternehmens
- Admins und Support sollen später Werkzeuge haben, ohne direkt in Dateien herumzuwühlen
- Logs und Validierung sollen Exploits erschweren und nachvollziehbar machen
Einfach gesagt: Ich möchte Systeme bauen, die gutes Roleplay unterstützen, statt nur eine Kulisse dafür zu liefern.
Geplante Features
Für die nächsten Entwicklungsphasen stehen unter anderem diese Punkte auf der Roadmap:
- Inventar und virtuelle Items
- legale Ressourcen abbauen, verarbeiten und verkaufen
- illegale Ressourcen verarbeiten und über riskante Wege verkaufen
- Jobs und Fraktionen mit Rängen
- Police-System mit Wanted, Tickets, Durchsuchungen und später Justiz-Anbindung
- Feuerwehr- und Rettungsdienstsysteme
- ADAC/Pannendienst mit Abschleppen, Reparaturen und Fahrzeugservice
- Housing und Lager
- Player-owned Businesses
- Shops, Trader und Black Market
- Phone/Tablet-System
- Dispatch und MDT
- Admin- und Support-Tools
- langfristig auch Base-/Territory-Elemente als optionale Sandbox-Schicht
- Weitere sollen dann Folgen
Support, Community und Erreichbarkeit
Da das Projekt noch im Aufbau ist, gibt es noch keine riesige Community und keinen öffentlichen Live-Server. Genau deshalb suche ich früh nach Feedback, Ideen und Leuten, die vielleicht Lust haben, sich auch gerne einzubringen.
Geplant sind:
Discord: https://discord.gg/reallife-rp (Noch im Aufbau, aber hier kann und darf man sich auch gerne schon jetzt mit mir Schreiben und sich Austauschen)
Website: Noch nicht Verfügbar (Wird zur ersten Testphase erstellt)
Trailer / WIP-Videos: Werden noch hinzugefügt.
WICHTIG:
Falls jemand Erfahrung mit Reforger-Modding, Enforce Script, Mapping, UI, Serverbetrieb oder RP-Konzepten hat, freue ich mich besonders über Austausch. Mir geht es nicht darum, möglichst schnell Spielerzahlen zu pushen, sondern erstmal eine saubere Grundlage zu schaffen.
Wir suchen auch Dringend Leute die sich mit Blender, 3D, Grafiken, Mapping auskennen. Falls du Lust hast auf ein ambitioniertes Projekt oder sogar Freelancer bist und das ganze Beruflich machst (Jenachdem auch gegen Bezahlung) freuen wir uns von euch zu hören.
Schlusswort
Reallife RP ist noch kein fertiger Server, sondern ein Projekt im Aufbau. Aber genau deshalb stelle ich es hier vor. Ich möchte früh Meinungen hören, bevor alles festgefahren ist.
Wenn ihr Feedback habt, egal ob technisch, konzeptionell oder aus Sicht eines Spielers, schreibt es gerne drunter. Mich interessiert besonders, welche Systeme ihr in Reforger-RP wirklich für wichtig haltet, was euch an Life-Projekten oft stört und worauf man eurer Meinung nach von Anfang an achten sollte oder sogar was Ihr schon immer Mal in so einem Projekt dabei haben wolltet es aber noch nie gegeben hat.
Vielen Dank für das Lesen und eure Zeit.
Liebe Grüße
Dornier1